Märkte

 
 
 

Haushalte und Betriebe interagieren

  • auf den Gütermärkten und
  • auf den Faktorenmärkten.

Auf den Gütermärkten sind die Betriebe die Anbieter der Güter, die sie produziert haben oder die sie zu produzieren gedenken. Die Haushalte, aber auch Betriebe treten als Nachfrager für Güter auf: die Haushalte zur Deckung der Bedürfnisse der Haushaltsmitglieder, die Betriebe, um Rohstoffe, Halb- und Fertigfabrikate für die eigene Güterherstellung zu beschaffen. Werden Güter von Betrieben für andere Betriebe angeboten, spricht man von einem Investitionsgüter-Markt. Auf Konsumgütermärkten handeln Produzenten und Konsumenten. Zu den Faktorenmärkten zählt der Arbeitsmarkt und der Geld- und Kapitalmarkt.

Märkte sind unterschiedlich organisiert. Es gibt sehr hoch organisierte Märkte wie z.B. die Börsen für Wertpapiere, die Wochenmärkte für Gemüse etc. Auf diesen Markten treffen sich alle Anbieter und Nachfrager an einem bestimmten Ort zu bestimmten Zeiten. Die meisten Märkte sind nur schwach oder gar nicht organisiert. Schuhe werden von vielen Schuhgeschäften an verschiedensten Orten in der Regel während den normalen Ladenöffnungszeiten angeboten und von Konsumenten nachgefragt. Getränke können an unterschiedlichsten Orten zu jeder Tag- und Nachtzeit gekauft werden.

Es gibt Märkte mit sehr vielen Anbietern und Nachfragern (Polypol), Märkte mit nur wenigen Anbietern oder Nachfragern (Oligopol) und Märkte mit nur einem Anbieter oder nur einem Nachfrager (Monopol).