Externe Effekte  
 
 
 

 



 

Marktversagen infolge von

Externen Effekte

Von externen Effekten spricht man dann, wenn in einer Volkswirtschaft Kosten oder Erträge auftreten, die nicht von den Marktteilnehmer sondern von unbeteiligten Dritten getragen werden. Der Automobilist zahlt mit dem Fahrzeug- und demTreibstoffpreis die durch ihn verursachte Luftverschmutzung nur zum Teil, der Aktivraucher wird für die gesundheitlichen Schäden der Passivraucher nicht voll zur Kasse gebeten, Flugpassagiere zahlen nichts für den Fluglärm, Mobiltelefongesellschaften entschädigen Hausbesitzer in der Umgebung von Antennen nicht für den Wertverlust ihrer Immobilien.

Bei Externalitäten versagt der Preismechanismus des Marktes, weil die Marktteilnehmer nur einen Teil der Kosten tragen und ein anderer Teil unbeteiligten Dritten aufgebürdet wird. Feuerwerkskörper wären teurer und würden weniger gekauft, müsste die Schadstoffabgabe an die Luft beim Abbrennen als "vorgezogene Entsorgungsgebühr" beim Kauf mitbezahlt werden. Honig wäre teurer und die verkaufte Menge kleiner, würden die Bienen nicht in fremden Gärten entschädigungslos Nektar sammeln. Ohne fremde Bienen wären Obstplantagen weniger ergiebig und Früchte folglich teuerer. Fahrradfahrer profitieren von den mit Treibstoffzöllen bezahlten Autostrassen, Theaterbesucher kommen dank öffentlichen Subventionen zu günstigen Eintrittspreisen,

 

oeffentliche Güter