Kosten und Preis bestimmen das
Angebot.

Je höher der Preis, desto grösser ist die angebotene Menge.

 

Abhängig vom Preis werden unterschiedliche Mengen eines Gutes angeboten. Bei einem hohen Preis werden in der Regel grössere Mengen eines Gutes auf den Markt kommen als bei einem tiefen. Ein hoher Preis deckt nämlich einerseits die höhern Kosten, die entstehen, wenn bisherige Anbieter ihre Produktion steigern, anderseits lockt er neue Anbieter, die weniger leistungsfähig sind, an. Insgesamt erhöht sich dadurch die auf dem Markt angebotene Menge eines Gutes. Der Zusammenhang zwischen Preis und angebotener Menge wird durch die Angebotsfunktion x = f(p) beschrieben. Je höher der Preis, je grösser wird die angebotene Menge.

Die Landwirtschaftsgenossenschaft Rafz stellt fest, das Melonen aus Frankreich, Italien und Spanien in der Schweiz zu einem Preis angeboten werden, der so hoch ist, dass sich der Melonenanbau für sie lohnen würde. Sie beschliesst deshalb, einen Teil ihrer Felder für den Melonenanbau zu nutzen. Die Melonen-Ernte im Rafzerfeld erhöht das Melonenangebot auf dem schweizerischen Markt und konkurrenziert die Importe aus dem Ausland.

 

Bei einem Preis von Fr. 4.- werden 6.75 Mengeneinheiten angeboten. Bei einem Preis von Fr. 6.90 hingegen wächst die angebotene Menge auf 14 Mengeneinheiten. Bei einem Preis von Fr. 1.30 würde das Gut von niemandem mehr angeboten.

 

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